Nachrichten aus Ostpreußen
Enkelin Katharina Porsch über das Haus ihrer Großmutter in Kaymen
Vor ein paar Tagen besuchte ich Ihr Ostpreußen-Portal. In erster Linie wollte ich für meine Freundin Rosemarie Asam Informationen über deren Heimatort Lauth, unweit von Königsberg, einholen. Leider bin ich da nicht fündig geworden. So habe ich dann meinen Heimatort Kaymen (Kaimen) aufgesucht und Interessantes über das Dorf erfahren. Wie
Der Bauernaufstand von Kaymen
In der Bauernschaft breitete sich zu Beginn des 16. Jhs. zunehmend Unmut aus. Dieser bezog sich auf steigende Scharwerksbeanspruchung oder z. B. auf unangemessen häufigen Einsatz bei Jagden während der Erntezeit. Insbesondere der Kämmerer von Kaymen, Andreas von Rippe, war bei den Bauern höchst unbeliebt, weil er durch umfangreichen Scharwerkseinsatz
Die Kirche in Kaymen bzw Bothenen
Die Kirche von Kaymen wurde mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Gelände des Heiligen Hains in Bothenen errichtet, um die heidnische Gläubigkeit für das christliche Bekenntnis zu gewinnen. Ein Pfarrer Conrad wurde erstmals 1320 erwähnt, was vermuten lässt, dass es bereits damals eine Kirche gab. In einer Handfeste von 1459 überließ
Kaymen
Geschichte von Dorf und Burg Kaymen In der Mitte zwischen Kurischem Haff und Pregeltal lag die prußische Landschaft Caym. Hier findet man über 8 Jahrhunderte seit Christi Geburt Begräbnisplätze. Das Gräberfeld von Kaymen zählt zu den bedeutendsten in Kreis Labiau und in Ostpreußen.[1] Es lag vermutlich westlich der prußischen Wallanlage und
Juwendt
Rasino – Juwendt/Möwenort/Ludendorff Seit dem 1. Juli 1901 gab es einen Seelsorgebezirk Juwendt am Großen Friedrichsgraben, 1938 umbenannt in Möwenort und 1939 in Ludendorff. Die kleine weiße Kirche des Ortes mit angesetztem Glockenturm wurde am 16. August 1931 eingeweiht, überlebte den Krieg unversehrt und tat bis in die 1950er Jahre
Hindenburg
Belomorskoje – Groß-Friedrichsgraben I/Hindenburg In Belomorskoje – Groß-Friedrichsgraben I/Hindenburg nördlich von Labiau am Großen Friedrichsgraben existiert noch das dreiklassige Schulgebäude, erbaut 1896 – 1898, das zu einem Umweltzentrum mit Sommer-Camp, Museum etc. umgebaut werden soll. Letzter deutscher Schulleiter war Hauptlehrer Helmut Ewert.[1] Von den 1732 aus Salzburg eingewanderten Salzburgern siedelte