Nachrichten aus Ostpreußen
Hindenburg
Belomorskoje – Groß-Friedrichsgraben I/Hindenburg In Belomorskoje – Groß-Friedrichsgraben I/Hindenburg nördlich von Labiau am Großen Friedrichsgraben existiert noch das dreiklassige Schulgebäude, erbaut 1896 – 1898, das zu einem Umweltzentrum mit Sommer-Camp, Museum etc. umgebaut werden soll. Letzter deutscher Schulleiter war Hauptlehrer Helmut Ewert.[1] Von den 1732 aus Salzburg eingewanderten Salzburgern siedelte
Groß Pöppeln
Retschki – Groß Pöppeln Groß Pöppeln ist in die Annalen eingegangen, weil man hier einen beachtlichen Silberschatz aus etwa dem 11. Jh. fand. Der Bauer Brozat und seine Söhne stießen beim Kartoffelsetzen einen Spatenstich tief auf einen großen Stein. Als dieser von zwei Männern gehoben worden war, lag darunter ein
Die Kirche Groß Legitten heute
Die Kirche in Groß Legitten ist die einzige von 11 Kirchen des Kreises Labiau, die noch für den Gottesdienst verwendet wird, wobei erhebliche Wiederaufbauleistungen dafür erforderlich waren. Sie hatte den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden und wurde bis ca. 1984 als Getreidespeicher benutzt. Dann schlug der Blitz ein, zerstörte das Dach
Groß Legitten
Geschichte von Groß Legitten und seiner Kirche Die lange Siedlungstradition in der Gegend von Legitten wird dokumentiert durch ein stattliches Gräberfeld aus vorgeschichtlicher Zeit. In den Grabstätten fand man u. a. Münzen von Hadrian und Lucius Verus.[2] Mit der ältesten Handfeste des Kreises Labiau wurden den Prußen Wodune und Napelle
Groß Droosden
Zuravlevka Groß Droosden Die älteste Urkunde des Gutes in Droosden stammt aus dem Jahr 1390. Darin überlässt Hochmeister Konrad Zöllner von Rotenstein das Gut drei Personen, die möglicherweise Nacherben des ersten Besitzers Matthias Schrande sind. Schrande entstammte dem Geschlecht der Schilling, weshalb die Ansiedlung längere Zeit den Namen Schillingsdorf
Gilge
Matrosovo – Gilge Wenige Kilometer hinter Sowjetsk – Tilsit verliert die Memel (russisch: Neman, litauisch: Namunas) ihren Namen: die Hauptarme ihres Deltas heißen nun Ruß und Gilge. Etwa 20 % des Memelwassers fließt durch die Gilge ab. Sie ist 45 km lang und etwa 45 Meter breit, entlang ihres Laufs