Nachrichten aus Ostpreußen
Neuhausen
Geschichte von Gurjevsk – Neuhausen Bei der Aufteilung des weltlichen Gebiets im Bistum Samland zwischen Bischof und Domkapitel wurde zur Ordenszeit 1285 das 1262[1] gegründete Dorf von Neuhausen dem Kapitel zugeordnet. Zu prußischer Zeit um 1000 n. Chr. befand sich hier an einem uralten Handelsweg eine Fliehburg. 1292 entstand stattdessen
Nesselbeck
Orlovka – Nesselbeck Das Gutshaus in Nesselbeck, zum Kirchspiel Quednau gehörend, wurde in jüngster Zeit wieder hergestellt und ist heute das Hotel „Usadba“ (übersetzt: Das Gut).Ebenso zwei bis drei Stallgebäude, in denen sich u. a. ein Pferdestall für Reiterferien befindet. Der ehemalige Schweinestall ist heute ein Sommerrestaurant. Hier feierte 2007
Mahnsfeld
Polevoe – Mahnsfeld Mahnsfeld liegt nahe am Frisching, der hier bis Majskoje – Baiersfelde die Grenze zum ehemaligen Kreis Samlands markiert. Das Kirchspiel Mahnsfeld selbst wurde zum 1. April 1819 aus dem Kreis Kreuzburg in den Landkreis Königsberg eingegliedert. In diesem Jahr wurde auch die Kirche anstelle einer ehemaligen Ordenskirche
Semenovo – Fuchsberg
Um 1380 saß in Fuchsberg ein „Wildnisreiter“ in einer der ordenszeitlichen „Wildnisberittstationen“, deren Aufgabe es u. a. war, Feindbewegungen durch die noch weit verbreitete Wildnis zu erkennen und zu melden. In diesem Umfeld begründete sich im Laufe der Jahre eine Waldarbeitersiedlung, die man als Beginn des Dorfes ansehen kann. Aus
Umgebung von Löwenhagen
Vornehmlich in der Zeit, in der Friedrich zu Waldburg in Friedrichstein residierte, entstanden fünf Holländerdörfer in dieser Gegend. Die älteste Gründung der Holländerdörfer bei Löwenstein ist Horstam Ufer des Pregel im Jahr 1604. Heute erstreckt sich hier eine Kiesgrube und Baggerseen machen sich breit. Vom einstigen Anwesen Klein Barthen, der
Löwenhagen
Geschichte von Löwenhagen Erste urkundliche Erwähnung fand Löwenhagen 1379, als dem Tiele Hartmann von Hochmeister Winrich von Kniprode im Frisching 31 Hufen Land, also 512 ha, zu kölmischem Recht erblich und ewiglich übertragen wurde und in der Verschreibung der Name „Leuenhäun“ genannt wurde. Daraus wurde im Laufe der Zeit Löwenhagen.[1]