Nachrichten aus Ostpreußen
Gr. Karpowen
Nekrassowo – Groß Karpowen/Karpauen Die Söldnerführer Georg und Christoph von Schlieben erhielten 1469 ein großes Gebiet mit den Städten Gerdauen und Nordenburg als Pfand zur Sicherung ihrer Soldansprüche. Da der Orden das Pfand nicht einlösen konnte, gingen die Ländereien in das Eigentum der Gebrüder Schlieben über. Dazu gehörte auch “das
Dombrowken
Dabrówka Nova – Dombrowken/Eibenburg Das hiesige Gut existiert bereits seit dem 16. Jh. und gehörte zu den Besitzungen der Grafen von Schlieben. 1790 erwarb es der Kriegsrat Friedrich Wilhelm von Fahrenheid (1747 – 1834) und übertrug es seiner Tochter Emilie, die mit Dr. Ferdinand Voigdt verheiratet war, und in dieser
Ballethen
Sadovoe – Ballethen Die Kirche in Ballethen kam unversehrt über den Krieg, wurde dann betrieblich genutzt, aber in den 1970er Jahren dem Erdboden gleich gemacht. Von ihr existiert noch ein Taufstein, entstanden in der letzten Bauphase an der Kirche um 1767. Er wurde 1993 zufällig auf einem Hof in der
Vorwerk Bischunen bzw. Angerapp
Zu Darkehmen gehörte das Vorwerk Bischunen. Zusammen mit ihren Gütern in den Ämtern Nordenburg uud Gerdauen gehörte das Vorwerk in der zweiten Hälfte des 15. Jhs. zum Besitz der Grafen von Schlieben. 1618 folgte als neuer Besitzer von Bischunen der Hauptmann Wolf von Kreytz.. Dieser verkaufte das Vorwerk zusammen mit
Markt und erhaltene Gebäude
Am Markt blieben etliche Häuser stehen, darunter auch welche aus dem 18. Jh., mittendrin das Hotel Reimers Hof, und sehen durchaus akzeptabel aus. Das Haus am Markt Ecke Kirchstraße ist ein Bau von 1775. Auf dem noch vorhandenen Sockel des Kriegerdenkmals von 1870/71 auf dem Markt hat nach dem 2.
Kirchen in Angerapp
Eine evangelische Kirche gab es in Angerapp bereits 1615 als Fachwerkbau. Sie wurde 1752 wegen Baufälligkeit abgebrochen, der Neubau am 15. 9.1754 eingeweiht. Doch auch dieses Bauwerk überstand die Zeiten nicht und wurde ab 1836 ersetzt. Den neuen Kirchenbau im Geschmack der Schinkelzeit weihte man am 9.10.1842 ein, der Turm