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Tusino – Lobellen

Lobellen war eine Außenstelle des Remonteamts Neuhof-Ragnit, zu der ein Vorwerk und eine Schäferei gehörten. Das Vorwerk wurde 1922 von der Ostpr. Landgesellschaft aufgesiedelt und 1923 zu eine Gemeinde erhoben, der jüngsten Gemeinde im Kirchspiel Groß Lenkeningken. Siedler waren vornehmlich die Arbeiter des Vorwerks und der Schäferei. Es entstanden 24 Hofstellen, meist 10 bis 20 ha groß. Als der Ort am 12. 10. 1944 evakuiert werden musste, wurden die Bewohner dem Ort Willenberg im Kreis Braunsberg zugeteilt. Auf der anschließenden Flucht fanden viele Einwohner den Tod, wenn sie nicht, wie der Bürgermeister von Lobellen, an Ort und Stelle erschossen wurden.

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