Wuttrienen

Butryny – Wuttrienen Wuttrienen war einmal das südlichste Dorf im Ermland und gilt dadurch auch als „Tor zum Ermland“. Hier erhielten die Prußen Dibiken und Kninken 1412 die Handfeste. Ab 1500 kamen viele polnische Siedler aus Masowien hierher und die Bischöfe überschritten von hier aus ihre Grenze, wenn sie nach Warschau reisten. Nahebei in Chaberkowo […]

Wartenburg

Gründung und Entwicklung der Stadt Barczewo – Wartenburg Eine interessante Stadt nahe Allenstein, malerisch in die Umgebung von Wäldern und Seen eingebettet, ist Wartenburg, ursprünglich angelegt auf einer Insel im Wadangfluß – Wadag. Der Ort mit dem typisch mittelalterlichen Grundriss erhielt am 6. Juli 1364 von Bischof Johann II. Stryprock (1355 – 1373) die Gründungsurkunde. […]

Burggebäude

Dicht neben der Kirche stand das Haupthaus der bischöflichen Ordensburg, die man um 1370, vielleicht auch schon 1364[1], als Kämmererburg mit rechtwinklig angefügtem schmalem Wirtschaftsflügel errichtete. 1380 galt die Burg als vollendet und diente dem bischöflichen Burggrafen als dem Verwalter des Kammeramtes als Dienstsitz. Bis 1772 saß hier ein polnisches Kammeramt. Bei dem großen Stadtbrand […]

Franziskaner-Kloster und Klosterkirche

Die bedeutendste kulturhistorische Anlage in Wartenburg ist die Kirche St. Andreas des ehemaligen Franziskaner-Klosters. Das Kloster gehörte satzungsgemäß zur Ordensprovinz Sachsen. Der Klosterkomplex entstand um 1380 und war ähnlich befestigt wie eine Burg, so dass er notfalls in die Verteidigungsmaßnahmen einbezogen werden konnte. Die einschiffige Klosterkirche hatte, wie bei den Franziskanern üblich, keinen Turm und […]

Pfarrkirche St. Anna und St. Stephan

Die Pfarrkirche entstand zur Zeit der Stadtgründung um 1364 und wurde 1386 vollendet. Sie ist einedreischiffige Hallenkirche, ursprünglich ohne Chor. Der mächtige Turm im Westen mit den eigentümlichen Strebepfeilern ist rd. 100 Jahre jünger. Die welsche Haube kam nach einem Stadtbrand 1798 auf den wieder aufgebauten Turm. Den Chor fügte man 1894 an. OrdenszeitlicheSakristei im […]

Verschiedene Gebäude

Das ehemalige evangelische Gotteshaus im neogotischen Stil aus hellem Backstein trug früher den Beinamen „Die Pastorenkirche”, weil für ihren Bau 1871 einige tausend Pastoren im Deutschen Reich je 1 Taler gespendet hatten. Nachdem um 1960 die letzten Protestanten die Stadt verlassen hatten, schloss das Pfarramt die Kirche und diese begann langsam, zu verfallen. Deshalb wurde […]

Schönfließ

Dadaj – Schönfließ Das Gut entstand 1376. Am Anfang des 20. Jhs. befand sich das 500 ha große Anwesen im Besitz der Familie Mayer, danach bis 1945 im Besitz der Familie Loeffler. Das malerisch gelegene Gutshaus vom Anfang des 20. Jhs. auf einer Halbinsel des Daddaisees ist erhalten und befindet sich heute in Privatbesitz. Auch […]

Stolpen

Slupy – Stolpen Das noch erhaltene Gutshaus von Stolpen, in schöner Lage über dem Wadangsee (jez. Wadag) wird heute von einer Schule und von einem Kindergarten genutzt. Zu den Besitzern gehörten im 18. Jh. die Familie Carnevalli, von 1841 bis in die 1920er Jahre die Familie von Stabbert, danach bis 1945 ein Adolf Schulz und […]

Süssenthal

Setal – Süssenthal Die alte Kirche aus dem 16. Jh., 1583 durch Bischof Martin Kromer eingeweiht, wurde 1908 Opfer eines Feuers. Daraufhin entstand ein stattlicher neogotischer Neubau, den Bischof Augustinus Bludau am 11. Juli 1911 einweihte. Die Ausstattung vom Anfang des 20. Jhs. ist noch gut erhalten.

Tengutten

Teguty – Tengutten Von dem mit 220 ha relativ kleinen Gut hat sich im Wesentlichen nur das noch hübsch anzuschauende Gutshaus, das um die Wende vom 19. zum 20. Jh. entstand, erhalten. Es wird heute von mehreren Familien bewohnt. Frühere Besitzer waren im 18. Jh. die Familie Radziminski, von 1833 – 1913 die Familie Czajkowski […]