Angerapp

Geschichte von Darkehmen/Angerapp Eine erste urkundliche Erwähnung für eine Siedlung gab es wohl schon 1539, anerkannt wurde jedoch erst jene, bei der am 30. 11. 1604 ein gewisser Hans Lengnick ein Krugrecht in Dorekheim (Darkehmen) erwarb. Diese späte Zeit ist erstaunlich, denn in Darkehmen gab es den einzigen Übergang über die Angerapp für die Straße […]

Kirchen

Eine evangelische Kirche gab es in Angerapp bereits 1615 als Fachwerkbau. Sie wurde 1752 wegen Baufälligkeit abgebrochen, der Neubau am 15. 9.1754 eingeweiht. Doch auch dieses Bauwerk überstand die Zeiten nicht und wurde ab 1836 ersetzt. Den neuen Kirchenbau im Geschmack der Schinkelzeit weihte man am 9.10.1842 ein, der Turm kam 1892 hinzu. Die Orgel […]

Markt und erhaltene Gebäude

Am Markt blieben etliche Häuser stehen, darunter auch welche aus dem 18. Jh., mittendrin das Hotel Reimers Hof, und sehen durchaus akzeptabel aus. Das Haus am Markt Ecke Kirchstraße ist ein Bau von 1775. Auf dem noch vorhandenen Sockel des Kriegerdenkmals von 1870/71 auf dem Markt hat nach dem 2. Weltkrieg eine Statue von Lenin […]

Umgebung von Darkehmen/Angerapp – Gudwallen

In Lwofskoje – Gudwallen, unmittelbar südlich von Darkehmen/Angerapp, befand sich auf einer Domäne ein Landgestüt mit einer bekannten Trakehner-Zucht. Dort war Arnold Schlüter, ab 1903 Arnold von Schlüter, Landstallmeister. Er war der Vater von Edith von Sanden-Guja, die allerdings am 15. 7. 1894 in Guscht in der Neumark geboren wurde, während ihre drei Geschwister in […]

Vorwerk Bischunen bzw. Angerapp

Zu Darkehmen gehörte das Vorwerk Bischunen. Zusammen mit ihren Gütern in den Ämtern Nordenburg uud Gerdauen gehörte das Vorwerk in der zweiten Hälfte des 15. Jhs. zum Besitz der Grafen von Schlieben. 1618 folgte als neuer Besitzer von Bischunen der Hauptmann Wolf von Kreytz.. Dieser verkaufte das Vorwerk zusammen mit seinen Dörfern Klein Medunischken, Stawischken, […]