Angerburg

Chronik der Geschichte Angerburgs In der Nähe einer seichten Stelle der Angerapp (Angrapa) siedelten schon in vorgeschichtlicher Zeit Menschen, wie einige Gräberfelder bezeugen, die man in der Gegend fand. Der Name des Flusses Angerapp kommt aus dem pruzzischen und bedeutet „Aalfluß“. Die Aale hatten hier offenbar eine lange Tradition und Angerburg war bis ins 20. […]

Angerburg: Prominenz

Georg Andreas Helwing (1666 – 1748) wurde als Sohn des Angerburger Pfarrers Andreas Helwing in Angerburg geboren. Er studierte in Königsberg Theologie und Philosophie, bildete sich weiter in Wittenberg, Leipzig und Jena in den Fächern Astronomie, Mathematik, Literatur, Geschichte und Botanik, reiste nach Holland und Italien, wo er in Venedig italienisch lernte, und nahm schließlich […]

Aufstau des Mauersees, angrenzende Seen

Schon im 14. Jh. begann man, den Mauersee (jez. Mamry) aufzustauen, wohl um das Ordensschloß besser zu sichern und den nachhaltigen Betrieb der Schloßmühle zu gewährleisten, denn eine Wassermühle war hier immerhin bis 1906 in Betrieb. Vielleicht griff man auch zu dieser Maßnahme, um den Holzflößern bessere Bedingungen zu schaffen. Die Erhöhung der Wasserlinie erfolgte […]

Kriegsfriedhof Jägerhöhe

Der lange verwahrloste Heldenfriedhof auf einem Steilhang über dem Schwenzaitsee wurde 1989 auf besondere Initiative von Herrn Gerhard Lemke und unter Beteiligung der Heimatkreisgemeinschaft Angerburg mit polnischer Genehmigung restauriert und präsentiert sich heute in seiner ursprünglichen Gestalt. Den Namen erhielt die Anhöhe am Schwenzaitsee 1913, als das Königlich Preußische Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 10 nach […]

Ordensburg

Die Burg mit Nordost- und Nordwestflügel sowie rundem Treppenturm dazwischen, einst Sitz eines Pflegers der Komturei Königsberg, war der nördlichste Punkt einer Burgenkette, die bis Johannisburg reichte. Ab 1398 in Stein aufgeführt, später um einen Südwestflügel ergänzt, diente sie noch lange den preußischen Herzögen und Königen als Residenz bei ihren Inspektionsreisen in diesem Teil ihres […]

Pfarrkirche St. Peter und Paul und katholische Kirche Zum Guten Hirten

Eine Kirche aus Holz errichtete man bereits 1528. Als man diese 1605 – 1611 durch eine aus Stein ersetzte, gestaltete man sie immer noch im gotischen Stil mit schönen, massiven acht- und zwölfstrahligen Rippengewölben. Damit wurde sie die letzte gotische Kirche in diesem Teil Ostpreußens, denn damals war in Westeuropa sogar die Renaissance bereits im […]

Umgebung von Angerburg: Olszewo Wegorzewski – Olschöwen/Kanitz

Für dieses Dorf hat uns Frau Erika G. Hokke-Mitbrod aus Holland einige Fotos übersandt, die wir hier wiedergeben. Der auf der alten Ansichtskarte abgebildete Bahnhof existiert nicht mehr, weil er nach Aussage heutiger Bewohner von Olschöwen von den Russen nach dem Krieg abgerissen wurde. Beim alten Gasthof schlägt noch die Farbe aus deutscher Zeit durch […]