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Nachrichten aus Ostpreußen

Tilsits öffentliche Bauten

In Tilsit gab es eine Ordensburg, deren Mauerreste südöstlich der Luisenbrücke immer noch erkennbar sind. Die Planung für den Burgbau lag in den Händen von Hannus Bolle aus Danzig, die Bauleitung bei Nikolaus Fellenstein, dem Baumeister der Marienburg. 1411 wurde die Burg stark beschädigt, aber wieder instand gesetzt und unter

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Weitere Prominente in Tilsit

Johannes Bobrowski (9. 4. 1917 – 2. 9. 1965), Schriftsteller, wurde in Tilsit, Gartenstraße 7, geboren und verlebte seine Kindheit und Jugend dort an der Memel. Der Vater war Schaffner und Steno-Lehrer, die Vorfahren stammten aus Polen. Während die Familie nach Königsberg umzog, blieb Johannes zunächst bei der Großmutter in

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Max von Schenkendorf

Gottlob Ferdinand Maximilian Gottfried (Max) von Schenkendorf, der „Sänger der Befreiungskriege“, wurde in Tilsit am 11. 12. 1783 im Haus Hohe Straße 39 geboren. Er starb als Regierungsrat in Koblenz am 11. 12. 1817, seinem 34. Geburtstag. Sein neumärkischer Vater war Leutnant, Salzfaktor und Gutsbesitzer und führte später den Titel

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Geschichte der Stadt Tilsit

Bei Tilsit mündet die Tilse in die Memel. Die Beschaffenheit des Geländes an dieser Stelle ergab den Namen: litauisch „tilszus“ hieß „sumpfig“. Bereits zur Zeitenwende um Christi Geburt war die Gegend um das spätere Tilsit besiedelt. Das ist dokumentiert durch eine Nekropole bei Splitter, die 1936 bis 1940 archäologisch untersucht

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Tilsit

Geschichte des Kreises Tilsit-Ragnit Bis zum Versailler Vertrag als Abschluss des 1. Weltkriegs wurde Ostpreußen im Norden durch eine Grenze abgeschlossen, die vom östlichen Schmalleningken an der Memel bis Nimmersatt nördlich der Stadt Memel reichte, seit dem Frieden am Melnosee 1422 fast genau 500 Jahre Bestand gehabt hatte und allgemein

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