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Nachrichten aus Ostpreußen

Deimehöh

Izobilnoe – Dedawe/Deimehöh/Kleinfließ Am 11. Januar 1790 kaufte Johann Michael Luks, 57 Jahre alt und möglicherweise aus Salzburg stammend, das auf einer Anhöhe an der Deime gelegene Gut Dedawe für 20.000 Gulden. Dieses ging am 10. Juni 1801 auf seinen Sohn Carl Luks über, der am 1. Februar 1822 die

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Geschichte der Kolonisierung des Moosbruchs

Im Großen Moosbruch entstanden ab dem 16. Jh. Dörfer – Lauknen, Schöndorf, Mauschern, Sussemilken– mit Lehmböden, auf denen man Ackerwirtschaft betreiben konnte. Die Randgebiete des Hochmoors wurden vom Staat langfristig verpachtet. Diese Pächter kultivierten das Land, indem sie Entwässerungsgräben anlegten. Von hier aus wurde das Moor urbar gemacht. Es entstanden

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Das Große Moosbruch

Die Natur des Großen Moosbruchs Das Große Moosbruch besteht aus Hoch- und Niedermoorgebieten und umfasst dabei das größte Hochmoor Ostpreußens. Die Bezeichnung „Hochmoor“ geht darauf zurück, dass sich die Oberfläche des Moores bei ungestörter Entwicklung zur feuchteren und somit wachstumsreicheren Mitte hin uhrglasförmig aufwölbt. Die Größe des Moosbruchs wird meist

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Bothenen

Trostniki – Bothenen Bothenen ist ein altes Dorf, das 1404 mit dem Nachbarort Salwen zu einer Gemeinde vereinigt wurde, die nach dem größeren Ort dann Bothenen hieß. Zunächst wohnten hier nur erbuntertänige Bauern. 1458 erhielt ein Pruße als Freier in Bothenen 3 Haken und 6 Morgen Land überschrieben. Die Mühle,

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Bielkenfeld

Ivanovka – Bielkenfeld/Goltzhausen und Adl. Bärwalde Auf Gut Bielkenfeld wurde der Feldmarschall Colmar Freiherr v. d. Goltz. (12.8.1843 – 29. 4. 1916) als Sohn des Rittergutsbesitzers Erhard v. d. Goltz (gest. 1849) und dessen Frau Palmira, geb. Schubart (gest. 1893), geboren. Er gehörte zu den ostpreußischen Originalen, die bei hoher

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Augstagirren

Sosnovka – Augstagirren/Groß Baum Östlich von Labiau bis hinauf zum Tawellenbruch gab es einen langen Forstgürtel: Papuschiner, Druskener, Leipener, Popellner, Gertlaukener, Pfeiler, Mehlaukener Forst. Hier lagen die großen Forstgüter, die dem Fiskus gehörten, wie die Oberförstereien Alt und Neu Sternberg, Gertlauken etc., um 5.000 ha groß, oder die Oberförsterei Mehlauken

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