Nachrichten aus Ostpreußen
Herz-Jesu-Kirche, Lyck
Noch auf Veranlassung des evangelischen Bischofs von Pomesanien, Paul Speratus, wurde um 1550 die erste Kirche in Lyck gebaut. Sie brannte zunächst 1651, der Nachfolgebau bei der Eroberung durch die Tataren 1656 ab. Erst 1688 folgte ein neues Kirchengebäude. Das war 1837 derartig baufällig, daß es abgetragen werden mußte. Eine
Prominente Einwohner von Lyck
Siegfried Lenz Fritz Skowronnek Richard Skowronnek Bernhard Thiersch mit dem Preußenlied In Lyck wurde am 17. 3. 1926 der Schriftsteller Siegfried Lenz geboren. Wegen eines offensichtlich zerrütteten Elternhauses wuchs er dort bei seiner Großmutter auf, kam in Lyck auch auf die Schule, dann auf eine Internat in Kappeln und danach
Lyck als wichtige Station im Eisenbahnverkehr
Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt und belebte so das Gewerbe und den Tourismus. Das Teilstück Rastenburg – Lyck der Ostpreußischen Südbahn Gesellschaft, die von Bethel Henry Strousberg ins Leben gerufen worden war, feierte 1868 ihre Eröffnung. Die Verlängerung nach Prostken erfolgte 1871 und nach Bialystok mit Anschluß
Lyck als Garnisons-Standort
Für die Gemeinde bedeutete es einen Aufschwung, als 1740 eine ständige Garnison nach Lyck verlegt wurde, dabei 1742 zunächst eine große Abteilung der “Schwarzen Husaren”. Der Garnison in Lyck stand von 1788 – 1795 General Johann Heinrich v. Günther vor, 1736 als Sohn eines bürgerlichen Feldpredigers in Neuruppin geboren und
Lyck als Bildungshauptstadt Masurens
Als Masuren bezeichnet man den südlichen, seenreichen Teil Ostpreußens etwa von den Kernsdorfer Höhen im Westen bis zum Goldaper Hochland im Nordosten. Die Eiszeit hat hier die typischen langgestreckten Rinnenseen und die weitgerundeten Becken der Stauseen hinterlassen und so ist Masuren heute die größte Seenlandschaft Polens. Im Westen Masurens befindet
Historische Chronologie der Stadt Lyck
1398 Errichtung einer Festung auf einer Insel im Lycksee (jez. Elckie) ab 1408 Burg massiv in Stein aufgeführt um 1410 wurde dem Masowier Bartholomeus Brantomil der Auftrag erteilt, neben der Burg eine Siedlung zu begründen. Erst 1425 erhielt der Ort eine Handfeste als Dorf vom Hochmeister Paul von Rußdorf, die