Nachrichten aus Ostpreußen
Powunden
Chrabrowo – Powunden Powunden wurde Anfang 14. Jh. gegründet. Das ordenszeitliche Kammeramt Powunden gehörte zum Besitz des Bischofs von Samland. Allerdings war an seinen Einkünften auch der Probst des Domkapitels beteiligt. Urkundliche Erwähnung fand der Ort 1343 im Januar, als Bischof Johannes von Samland seinem Kämmerer in Powunden 10 unbebaute
Geschichte und Familie des Gutsbesitzers Goertz
Der Mennonit Paul Gerhard Goertz (20.7.1887 – 5. 5. 1945) wurde in Tannenrode, Kreis Graudenz, geboren. Er besuchte die Realschule in Graudenz, studierte danach ein Semester Landwirtschaft in Berlin und erwarb 1911 das Gut Schwetz im Kreis Graudenz. Da ein großer Teil Westpreußens zum Ende des 1. Weltkriegs unter polnische
Powarben
Geschichte von Stepnoe – Powarben Die Urgründe von Powarben sind nicht überliefert. Für 1575 ist eine Familie von Hausen, schwäbische Reichsritter, als Gutsbesitzer dokumentiert. 1785 wird der Feuer-Societäts-Direktor Carl Jacob von Buddenbrock.genannt, für das 19. Jh. Joseph Schneider (19.12.1768 – 22. 4.1826), Sohn eines Kaufmanns aus Königsberg, bzw. dessen Witwe
Umgebung von Neuhausen: Bolschoje Issakowo – Lauth und Maloje Issakowo – Krug Lauth
Das Dorf Krug Lauth an der Ausfallstrasse von Königsberg nach Neuhausen gehörte bis 1927 zu Liep und wurde 1939 nach Königsberg eingemeindet. Der Lauther Mühlenteich bildete einen Teil der Grenze zwischen der Stadt und dem Landkreis Königsberg. Nach dem 2. Weltkrieg gehörte das Dorf bis 2009 zum Dorfsowjet und seitdem
Gebäude in Neuhausen
In der Nähe der Burg gab es eine mittelalterliche Mühle aus Stein, erbaut Ende 14. Jh. Sie war bis ins 20. Jh. hinein die einzige Mühle aus der Ordenszeit in Ostpreußen, die in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben war. Von der Mühle blieb nach 1945 nichts übrig. Die Saalkirche aus
Die Burg von Neuhausen
In der 2. Hälfte des 14. Jhs. wurde die Burg massiv in Stein ausgebaut. Nähere Baunachrichten aus dem Mittelalter fehlen. Die Kriege des 14. und 15. Jhs. überstand sie offenbar weniger beschädigt. Noch zur Ordenszeit diente die Burg als Sommersitz des Samländischen Domkapitels in Königsberg und offenbar auch des Bischofs