Schreitlacken

Morsanskoe – Schreitlacken/Schrötlaken; Mollehnen Der Name des Ortes Schreitlacken leitete sich ab von dem vor langer Zeit hier lebenden prußischen Gutsbesitzer Saroyte. Dieses Gut war zeitweise sehr umfangreich durch die Verbindung mit den Gütern Kiauten, Mollehnen, Schugsten und Trentitten. Eine erste urkundliche Benennung erfolgte 1627, als das Gut dem Sohn des kurfürstlichen Leibapothekers Panzer verliehen […]

Wenzken

Wiecki – Wenzken Das Dorf selbst wurde 1562 gegründet, das hierher gehörende Gut entstand 1616 unter Herzog Johann Sigismund durch Verleihung. Vom 19. Jh. bis in die 1930er Jahre gehörte es der Familie Contag, die einen prominenten Führer der Liberalen Partei stellte. Es umfasste in jener Zeit samt Vorwerk rd. 500 ha. Das langgestreckte Herrenhaus […]

Upalten

Der Mauersee (jez. Mamry) und die Insel Upalty – Upalten Der Mauersee ist der zweitgrößte der masurischen Seen. Er teilt sich in mehrere Seen auf: den eigentlichen Mauersee im Norden, den Schwenzait-See, den Kirsaiten-See, den Doben-See, den Labab-See, den Kissain-See und noch einige kleinere Seen. Die Gesamtfläche beträgt 10.450 ha. Der See hat einen abwechslungsreich […]

Wiederaufbau des Schlosses in Steinort

Aus dem Newsletter des Förderkreises Steinort vom Dezember 2009: Am 30.11.2009 wurde in Warschau der Vertrag unterzeichnet, nach dem von TIGA S.A. die polnische GmbH, der Schloss Steinort gehört, an die Polnisch-Deutsche Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (PDS) übergeht. Mit diesem Schenkungsvertrag ist es die in Warschau ansässige Polnisch-Deutsche Stiftung, die nun rechtlich die Pflicht übernommen […]

Steinort

Geschichte des Gutes und des Gutshauses in Stynort – Steinort Das erste Gutshaus in Steinort fiel 1560 den Aufstaumaßnahmen des Mauersees zum Opfer und man verlegte seinen Standort auf die Anhöhe der Halbinsel, wo unter der Ägide der Grafen Lehndorff, die das Gut seit 1420 oder 1565 in Besitz hatten, bis 1572 ein Nachfolgebau entstand. […]

Der Park von Schloss Steinort

Der Park von Steinort war berühmt durch seine alten Eichen, die auf das 17. Jh. und die Zeit von Meinhard und Eleonore v. Lehndorff zurück gehen. Man erzählt, dass bei jeder Geburt eines Kindes im Hause Lehndorff traditionsgemäß eine Eiche gepflanzt wurde und deshalb eine so große Anzahl von ehrwürdigen Baumriesen zustande kam. Etliche von […]

Stobben

Pniewo – Stobben Zum Besitz von Steinort gehörte seit dem 16. Jh. und bis 1945 das Gut in Stobben am Stobbensee (jez. Pniewo). Carol Graf von Lehndorff musste zum Ende der 1920er Jahre einen Großteil der zuvor 1.360 ha großen Landfläche verkaufen und es blieben nur 280 ha übrig. Das eingeschossige Gutshaus entstand an der […]

Abschiedsbrief von Heinrich Graf von Lehndorff

Der Widerstandskämpfer schrieb am Vorabend seiner Hinrichtung mit gefesselten Händen folgende Zeilen: Mein Geliebtestes auf der Welt … Dieses wird wohl der letzte Brief sein, den Du auf dieser Welt von mir bekommst. Obwohl meine Gedanken seit unserer Trennung Tag und Nacht um Dich kreisen und mein Herz Bände füllen könnte, fallt es mir doch […]

Die Familie v. Lehndorff

Die Familie v. Lehndorff war zunächst in der Gegend von Königsberg ansässig und wurde im 15. oder 16. Jh. mit der „Steinorter Wildnis“ belehnt. Ihre Herkunft lässt sich bis 1236 in Pommerellen zurückverfolgen, was auf slawische oder prußische Wurzeln hindeutet. Das Deutsche Adels-Lexicon von 1864, bearbeitet von Prof. Dr. Ernst Heinrich Kneschke, weist auf unterschiedliche […]

Serwillen

Surwile – Serwillen Serwillen war ein größeres Gut, das vor 1785 Serwilten genannt wurde. Mit der Gebietsreform von 1818 und der Gründung des Kreises Rastenburg entstand hier ein eigener Gutsbezirk. 1874 wurde dieser Bezirk in den Amtsbezirk Salzbach eingegliedert und 1928 mit der benachbarten Gemeinde Taberlack zur neuen Landgemeinde Taberlack zusammen geschlosssen. Im Jahr 1910 […]