Nachrichten aus Ostpreußen
Lehnarten
Lenarty – Lehnarten Das Gut des Dorfes wurde mit dem am Flüsschen Weiss (Biala) gelegenen Land Lehnarten im 16. Jh. von Herzog Albrecht als Gut Kujawa einem Balthasar Zenger verliehen. Im 17. und 18. Jh. gehörte es den Familien Krainski, Wieckowski und Ciesielski und wurde danach zum Vorwerk eines größeren
Könitzberg
Niemsty – Könitzberg Das neobarocke Gutshaus aus dem Anfang des 20. Jhs. ist erhalten und sieht noch ganz ordentlich aus. Es gehörte seit den 1920er Jahren der Familie Middendorf, die es dem Vernehmen zufolge nach Essen verschlagen hat, und war Zentrum eines offenbar großen Gutsbesitzes. Der Wirtschaftshof und das Wohnhaus
Klein Gordeyken
Gordejki Male – Klein Gordeyken Das kleine Gut von gerade mal 212 ha mit Ziegelei befand sich bis in die 1930er Jahre im Besitz der Familie Korwitz. Die Gutsanlage ist noch erhalten, ebenfalls der alte Landschaftspark mit artenreichem Baumbestand, allerdings verwachsen und ungepflegt. Das erhaltene Gutshaus entstand im Anfang des
Klein Gonschorowen
Gasiorówko – Kleinkiöwen/Klein Gonschorowen Das Dorf am Flüsschen Legen (Lega) besaß ein Gut, das allerdings nur eine Fläche von rd. 200 ha umfasste. Es war im 19. und 20. Jh. im Besitz der Familie Braczko. Das Gutshaus auf einer Anhöhe stammt aus der Wende vom 19. zum 20. Jh. und
Kelchen
Chelchy – Chelchen/Kelchen Der Ort Chelchen wurde mit der Handfeste des Jahres 1431 begründet, wobei der Schultheiß aus dem Dorf Chelchy – Chelchen bei Kowale Oleckie – Kowahlen stammte und den Ortsnamen mitbrachte. Der Ritter des hiesigen Gutes hatte in Kriegszeiten ein Kontingent Bewaffneter zu stellen. Die trugen eine Fahne,
Herzogskirchen
Gaski – Gonsken/Herzogskirchen Die kleine klassizistische Dorfkirche entstand 1831 – 1833 in einer Zeit, als Karl Friedrich Schinkel Leiter der Oberbaudeputation in Berlin war und ist deshalb stark von dessen Formvorstellungen geprägt. Den Kirchturm fügte man erst 1908/09 an. Ferdinand Timotheus Gregorovius (1780 – 1848), der Vater von Ferdinand Gregorovius