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Erinnerung an Annemarie in der Au, die jetzt 95 Jahre alt geworden wäre

22.10.2019

Annemarie in der Au (22. 10. 1924 - 19. 8. 1998) entstammt der Familie Westphal in Tilsit. Zu ihren Vorfahren zählten Salzburger, Schlesier, Westfalen und Holländer. Sie wuchs in Tilsit auf und machte dort auch ihr Abitur. Das anschließende Studium der Pharmazie musste sie durch die Kriegsereignisse abbrechen. Die Flucht aus Ostpreußen verschlug sie nach Lübeck. Dort ließ sie sich zur Schauspielerin ausbilden und legte ihr Examen in Hamburg ab. Parallel dazu studierte sie in Lübeck und Hamburg Literatur-, Kunst- und Theatergeschichte. 1953 heiratete sie den Intendanten und Schauspieler Ottomar in der Au. Der Ehe entsprang die Tochter Dietlind (1955 - 1994). Seit der Heirat konzentrierte sie sich auf Dichtung und Schriftstellerei. Später verlegte sie ihren Wohnsitz nach Krefeld, wo sie als freie Journalistin, Schriftstellerin und Dozentin an der Volkshochschule wirkte. Annermarie in der Au erhielt den Hörspielpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und des Ostdeutschen Kulturrats; den Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen (1988); Bundesverdienstkreuz am Bande (1990) und die Elch-Statuette der Stadt-Gemeinschaft Tilsit.

Werke: Erzählung „Die Machtprobe“ (1962); Komödie „Weh dem, der aus dem Rahmen fällt“ (1964); Gedichte „Die Schatten weilen länger“ (1965); Roman „Alles dreht sich um Es“ (1965); Roman „Das Glaskugelopfer“, erschienen als Neuauflage unter dem Titel „Die Kindheit blieb am Haff zurück“ (1991); Hörspiel „Windmühlenflügel“ (1971); Gedichte „Kein Mondsilber mehr als Währung“ (1987); Das Jesuskind in Ostpreußen, Husum 1987, „Der unzuverlässige Weihnachtsengel“ (1989), Ostpreußen: zuhause im weiten Land, Augsburg 2002 (zusammen mit Grete Fischer und Eva Reimann), Ostpreußen: unerreichbar wie der Mond, Augsburg 2003 (zusammen mit Grete Fischer)

 
 
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