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Erinnerung an Dietrich Stobbe aus Ostpreußen

25.03.2020

Dietrich Stobbe (25. 3. 1938 – 19. 2. 2011) wurde in Weepers am Geserichsee, Landkreis Mohrungen, geboren. Der Geserichsee ist einer der großen und einer der schönsten Seen im Westen Ostpreußens. Nach dem Abitur am Athenaeum in Stade studierte er Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin mit Abschluss als Diplom-Politologe 1962. Bereits 1960 trat er der SPD bei und war 1962/63 Sekretär der SPD in Charlottenburg. 1963 bis 1966 war er Persönlicher Referent von Senator Kurt Neubauer und wurde 1967 ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt, fungierte dort sehr bald als Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion und ab 1970 als deren stellvertretender Vorsitzender. Unter Klaus Schütz war er ab 1973 Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund. 1977 trat er dann die Nachfolge des Regierenden Bürgermeisters Klaus Schütz an, trat aber im Zuge der Kreisel- und der Garski-Affäre 1981 zurück, schied bald auch aus dem Abgeordnetenhaus Berlin aus und war dann von 1983 – 1990 Bundestagsmitglied. Dietrich Stobbe starb nach langer schwerer Krankheit.

 
 
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