Chronologie der Geschichte von Sensburg

Wohl bedingt durch den Einfluß der umliegenden Seen auf das Wetter ist Sensburg der Ort in Ostpreußen, wo der Frühling am spätestens und der Herbst am frühesten einzieht. Passend dazu ist Sensburg im Winter auch Skigebiet. Es gibt am „Berg der vier Winde“ (Góra Czterech Wiatrów) fünf Skipisten mit insgesamt 1.800 Metern Länge mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Nachtskifahren ist ebenfalls möglich. Dazu gehören Skiverleih, Skischule, Restaurant, Eisbahn, Snowpark zum Sowboarden.[1]

Fußnote der Geschichte: In den Annalen findet man eine Kuriosität, von der allerdings nicht ersichtlich ist, inwieweit sie mit der Stadt Sensburg in Zusammenhang steht: es gab einen Freiherrn von Sensburg. Dieser wurde 1752 geboren als Ernst Philipp Gerst, jüdischen Glaubens, christlich getauft 1770. Er machte Karriere in der Verwaltung des Großherzogtums Baden und wurde 1815 zum Premierminister ernannt. Im selben Jahr nobilitierte ihn der Großherzog zum Freiherrn von Sensburg. Dessen Geschlecht nahm eine interessante genealogische Entwicklung:


[1] Edyta Gadkowska, Eldorado für Wintersportler, Oprbl. Nr. 6/2013 (9. Februar), S. 13.